KULTUR: Imitieren Kinder alles, was sie sehen? Drei- bis vierjährige Mädchen und Jungen für Studie gesucht

 
© Universität des Saarlandes

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Kinder lernen, indem sie nachmachen, was andere Menschen tun. Aber was genau imitieren sie? Machen sie einfach alles nach oder wählen sie bewusst oder unbewusst aus, was sie imitieren? Verändert sich ihre Imitation, wenn sie anspruchsvolle Spiele spielen? Entwicklungspsychologen der Universität des Saarlandes am Lehrstuhl von Professor Gisa Aschersleben wollen dies herausfinden. Derzeit bereitet die Doktorandin Andrea Krieger eine neue Studie mit dem Namen „Imitation und kognitive Beanspruchung“ vor und sucht dafür Kinder im Alter zwischen drei und vier Jahren.


Im Rahmen der Studie beobachten die Forscherinnen eine Stunde lang das Verhalten der Kinder: Um herauszufinden, wie sie bei kognitiv anspruchsvollen Spielen andere imitieren, suchen Kinder und Forscherinnen abwechselnd in Büchern Gegenstände, die schwer zu finden sind. Oder sie lösen abwechselnd ein kniffliges Geduldsspiel. Auch Filme kommen zum Einsatz: Kinder schauen ein Video an, in dem jemand mit Spielsachen spielt. Danach spielen sie selbst mit den gesehenen Spielsachen. Die Forscherinnen ergründen, wie und was genau die Kinder nachmachen. Die Sitzung wird aufgenommen. Die Videos werden ausschließlich zur nachträglichen Auswertung verwendet, sicher verwahrt und nicht an Dritte weitergegeben.

Eltern teilnehmender Kinder erhalten jeweils 7,50 Euro für die Anfahrt an die Saar-Uni und nach Abschluss der Studie eine Zusammenfassung über die Ergebnisse. Die Kinder bekommen ein kleines Geschenk als Dankeschön.

Kontakt für die Presse und für interessierte Eltern:

Doktorandin Andrea Krieger, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Gebäude A1.3, Raum 2.13,

Projekt „Imitation und kognitive Beanspruchung“,

Tel: +49 (0) 681 302-3877,

E-Mail: andrea.krieger(at)uni-saarland.de

www.uni-saarland.de/entwicklungspsychologie

Weitere Informationen zu diesem Artikel finden Sie auf den Seiten der Universität des Saarlandes unter:

http://www.uni-saarland.de/nc/aktuelles/artikel/nr/16120.html

Verantwortlich für den Inhalt der Meldung ist die Pressestelle der Universität des Saarlandes, Saarbrücken



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